Ensemble Bitter
Ensemble Bitter war ein landesweiter Arbeitskreis in NRW. Das Ensemble existierte seit Herbst 1991. In vielen Inszenierungen und Gastspielen auch außerhalb NRWs zeigte Ensemble Bitter, dass Theater mehr beinhaltet, als bloße Lust am Spiel.

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„Theater ist nur dann gut, wenn es uns nervös macht.“ (George Tabori)

Theater soll als öffentlicher Ort erfahrbar werden, der Raum und Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Interessen bietet, Probleme, Freuden und Sehnsüchte aufgreift und thematisiert.

„In der Kultur findet das Schöne statt, für das in der harten Realität kein Platz ist.“, so die landläufige Meinung. Ensemble Bitter hält dagegen: Nicht platte Unterhaltung und Ablenkung ist gefragt, sondern Theater als Ort der öffentlichen Auseinandersetzung mit der vorhandenen Lebenswelt, mit eigenen und fremden Interessen.

Ohne erhobenen Zeigefinger, ohne dogmatische Richtungsangabe fördert und fordert das Ensemble, sich die Welt erfahrbar zu machen und zu gestalten. Nachfolgend ein paar Informationen zu den Stationen des Ensembles und seinen Stücken. Das Geschehene auf der Bühne bleibt nie harmlos, denn lebendiges Theater provoziert. Spielweise und Stil weisen stets über das Normale und Alltägliche hinaus, erregen die Gemüter und wühlen Emotionen auf. Das macht Theater und Ensemble Bitter so anziehend.

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B I T T E R S T Ü C K E
Bitterstücke 1991 -1996
Bitterstücke 1996 - 2000
Bitterstücke 2000 - 2005