ahnungslos
“Es freut mich außerordentlich und gerne greife ich die Idee auf, mit Ihnen in eine Korrespondenz einzutreten, um gleichsam im künstlerischen Dialog geistig – schöpferisch, aber auch in kritischer Weise Themen zu problematisieren und Lösungen zu diskutieren, in dem Bemühen Einsichten zu finden und Normen gleichermaßen endgültig zu klären. Schöner Spielraum. Wahrer Alptraum…” So beginnt die progressiv- literarische Odyssee zwischen BrindlArt und Boris Meißner.

briefe an die ahnungslosen

„Die Menschen sind grob in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, daß etwas geschieht…, die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht…, und die überwältigende Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht.” (Karl Weinhofer)

Das progressive literarische Kunstwerk „Briefe an die Ahnungslosen“ – Eine Hochebene des Dialogs – von Boris Meißner und BrindlArt, mit vielen KommentatorInnen, kommt zur Aufführung.

Briefe an die Ahnungslosen ist ein progressives Kunst- und Denkwerk zweier Künstler aus der Region. BrindArt, poetisch wohlfeil formulierend sowie collagierend und Boris Meissner, der, zitierend, variierend textet, was die Umwelt ihm an Material zur Verfügung stellt. “Ahnunglos, doch nicht ratlos”, wie beide mitteilen.

Im Kulturcafé wurde das Projekt schon vorgestellt, bisher nur hör- und lesbar. Nun stellt es sich gänzlich der Öffentlichkeit und wird zudem auch erlebbar! Kostproben, Geschmacksmuster, Textzitate der Briefe, die nicht linear geschrieben und beantwortet werden. Ein Projekt, das querdenkt, mäandert und Fäden zu ungewohnten Zeiten und Momenten wieder aufnimmt, neu spinnt und auch fallen lässt.

Und die Welt dort draußen kann sich mit eigenen Beiträgen, Kommentaren und Anregungen beteiligen. Mehr Infos und die Briefe des nicht nur textlich-literarisch interessanten Projektes unter www.briefeandieahnungslosen.de. Auch optisch, haptisch, ja geradezu synästhetisch lässt sich dieses Kunstwerk bezeichnen.

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L E S U N G ,   P E R F O R M A N C E S   K L Ä N G E ,   . . .

in den Arrenbergschen Höfen, Wuppertal Elberfeld.

  • Boris Meißner / BrindlArt / E. Kranemann (Klänge) / Lea Brindl (Performance)
  • Die Leser und Schauspieler:
    Jürgen Precht liest Meißner
    Jörg Pauli/theater&mehr liest BrindlArt
    Anne Grafweg liest Dorothea Beck
    Dr. Herbert Pogt liest Swelmius
    Lenia Hauser liest Daniela ReinkeHauser
    Laura Brindl „Meiner Meinung nach…“
    Ann-Christin Pilder liest Ada E. Nil
    Lea Brindl Performance „Décollage“
  • rAND-Notizen
  • Anregung zum Selbermachen
  • Mitteilungen an die Ahnungslosen

theater&mehr startete fulminant ins 2. Quartal. Das Jahr scheint noch jung und wir alle ahnungslos. Zeit, ein Projekt darzustellen, dessen Idee so einfach wie grandios ist.