wir über uns
Über den Rand schauen ist wichtig! Hier beschreiben wir die Methoden. Bildquelle: © Jörg Pauli | theater&mehr

entwicklung

 „Das Wahre gibt es nicht! Es gibt nur verschiedene Arten des Sehens.“  (Gustave Flaubert)

theater&mehr nutzt die vielfältigen Möglichkeiten des Mediums Theater für Entwicklungen mit einem breiten Spektrum an Techniken und Methoden zur Förderung von Handlungsmöglichkeiten.

Aufbauend auf einem humanistischen Weltbild werden unterschiedliche Methoden und Techniken kombiniert mit dem Ziel, die Kompetenzen hinsichtlich der emotionalen und kognitiven Intelligenz sowie kreativ-künstlerischer und sozialpsychologischer Aspekte (wie Rolle, Selbst und deren Facetten etc.) zu erweitern. So wird in der praktischen Umsetzung eine ganzheitliche Sichtweise erreicht.

die theatermethoden

Die genutzten Theatermethoden stammen ursprünglich aus den Ausbildungsprogrammen der Schauspielenden, der Regisseure und aller Berufe um die Medien Theater und Film, jedoch strahlen sie durch ihre Wirkung auf alle Bereiche des Lebens aus. Dabei wollen wir einen stimulierenden Dialog mit dem ganzen Körper anregen. Wir setzen  motivierende Methoden aus dem Theater ein, um Lern- und Erfahrungsprozesse nachhaltig zu fördern.

Zum Beispiel mit den Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal oder dem Wissen um die befreiende Pädagogik von Paulo Freire schaffen wir die Möglichkeit und den Dialog gemeinsamer Veränderung. Grundlegend ist bei Boal  eine Befreiung für die ZuschauerInnen durch das Verstehen, dass sie agieren können, aber nicht dazu gezwungen sind. Und die Pädagogik Freires setzt tiefes Vertrauen in die transformierende Kraft der Menschen, in die Veränderbarkeit der Welt hin zu mehr Menschlichkeit.

der dialog als prinzip

Hinzu treten die partizipativen Entwicklungen in den verschiedenen Berufssparten dazu. Im Rahmen des Projektmanagements, der Teambildungsprozesse, der Entfaltung einer Unternehmenskultur u.v.a.m. kann mit einfachen Bildern und gemeinsamen Szenen weit deutlicher und umfassender ein Prozess zum Ausdruck gebracht werden, als in den üblicherweise festgelegten Worten und Riten, die sonst erwartet werden.

Es gilt der Dialog als Prinzip einer für alle Beteiligten zufriedenstellenden und befreienden Lösung. Dies kann daher nur das Ergebnis einer Kommunikation sein, die sich vor, während und in Nacharbeit des Prozesses gemeinsamen Handelns entwickeln und bewahren muss.