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Kreative Prozesse und schöpferisches Potenzial werden freigesetzt, Entwicklungsprozesse finden wesentlich effizienter und nachhaltiger ihren Weg, denn die Beteiligten werden auf allen Ebenen angesprochen: über den Körper sinnlich, über die Seele emotional und über den Geist rational. Bildquelle: © Jürgen Weintz

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„Das Theater ist die tätige Reflexion des Menschen über sich selbst.“  (Novalis)

Es ist recht einfach, das persönliche Erfolgsziel zu definieren. Und doch ist es so schwierig, dieses Ziel in der heutigen Praxis zu verwirklichen. Denn wo Differenzierung, Vernetzung und Beschleunigung exponentiell zunehmen, werden die Wege zum Ziel verschlungener.

Wird der individuelle Erfolg damit zum Zufallsprodukt? Keineswegs. Aber je dynamischer die Praxiswelt wird, desto robuster müssen die Orientierungshilfen sein. Und das solideste Navigationssystem heißt immer noch Wissen. theater&mehr ist mit seinem Angebot dafür da, dieses Wissen und das dazugehörige Können zu vermitteln.

Auf Basis unserer Erfahrungen streben wir eine beziehungsorientierte gemeinsame Vermittlung an, die den Menschen und seine Entwicklung in den Vordergrund stellt.

Die nachfolgend genannten Themen stellen lediglich eine Auswahl der vielfältigen (Entwicklungs-) Möglichkeiten dar. Bei Bedarf können weitere, spezifische Themen erarbeitet werden. Termine und Kosten erfolgen jeweils auf Anfrage.

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M Ö G L I C H K E I T E N   D E R   E N T W I C K L U N G
Kulturmanagement

verfolgt das Ziel, die jeweiligen Rahmenbedingungen für kulturelle Angebote und Veranstaltungen möglichst optimal zu gestalten. Das erfolgreiche Management von Kultur erfordert daher – neben Interesse an kulturellen Inhalten – ein Bündel unterschiedlicher Kompetenzen aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Marketing und Sponsoring, Projekt und Selbstmanagement, Kommunikationslehre und Public Relations sowie Kulturpolitik, Recht und Administration. theater&mehr unterstützt die Fortbildung des Off-Theaters und hilft dabei, diese Qualifikationen zu vermitteln bzw. zu erweitern.

Es geht dabei nicht allein um die Vermittlung von Fachkenntnissen. Vielmehr kommt der praxisorientierten und (inter-) aktiven Erarbeitung der Inhalte – auch in Form von selbst gestellten Aufgaben, Übungen, Planspielen etc. – eine besondere Bedeutung zu. Im Zentrum steht die konkrete Umsetzbarkeit innerhalb des eigenen (zukünftigen) Arbeitsfeldes sowie im Rahmen eigener Projekte oder Vorhaben. Auf diesem Wege soll die Herausbildung eines eigenen, unverwechselbaren Kulturmanagement-Profils ermöglicht werden. Weitere Infos und Anmeldung unter www.off-theater.de und info@off-theater.de.

Marketingstrategien für Theaterpädagogen

“Widerspricht es dem künstlerischen oder theaterpädagogischen Anspruch sich selbst zu vermarkten?” So lautete die Eingangsfrage einer Fachtagung des Bundesverbandes Theaterpädagogik. Die Tagung war ein weiterer Meilenstein im Zyklus Erstimpuls – Vertiefung – Spezialiserung. Mit diesem Workshop setzen wir den Zyklus fort. Wir wollen uns mit der weiteren Vertiefung des Marketing in der Theaterpädagogik beschäftigen. Anhand der Erfahrungen der TeilnehmerInnen werden wir Umsetzungsstrategien und deren Phasen detailliert beleuchten, vergleichen und ergebnisorientiert erweitern.

Im Workshop geht es vor allem um das Einbeziehen emotionaler, körperlicher und persönlichkeitsrelevanter Einstellungen und Haltungen zur Selbstvermarktung / Selbstständigkeit. Eine entscheidende Frage in diesem Zusammenhang ist, wie wir uns als Anbieter selbst sehen und wie wir unsere Auftraggeber wahrnehmen. Erst wenn wir uns darüber Klarheit verschaffen, können wir mit Maßnahmen für eine erfolgreiche Umsetzung beginnen. Mit der theatralen Technik der Figurenarbeit über Körperhaltung und Mimik in Kombination mit soziodramatischen Methoden realisieren wir szenische Standbilder, die Erwartungen und Einstellungen gegenüber uns selbst als Anbieter und gegenüber unseren Auftraggebern veranschaulichen. Die persönliche Komponente, die persönliche Haltung – die äußere, wie die innere – treten hinzu. Sie beeinflussen den Erfolg einer Geschäftsbeziehung maßgeblich. Ergänzend werden wir Techniken Augusto Boals verwenden. Diese erlauben uns eine intensive Auseinandersetzung mit unseren persönlichen Erfahrungen, Wahrnehmungen und Lösungen.

Atem und Stimme für Vielredner
Gutes Sprechen ist kein Luxus und nicht nur für SchauspielerInnen von Bedeutung. Es ist für jeden Menschen eine Frage der Gesunderhaltung der Stimmorgane und der Schlüssel zu zwischenmenschlichem Kontakt.

Ziel des Seminars ist ein ökonomisches Sprechen für VielrednerInnen zu erreichen sowie ein wirkungsvolles Ankommen beim Zuhörer, ohne sich zu verausgaben.

Atemerfahrung und Theaterspiel
Theaterspielen und die verschiedenen Übungen aus der Theaterpädagogik fördern die vielschichtige Auseinandersetzung mit sich selbst, mit anderen und mit der eigenen Lebenswelt. Atemtherapie ist eine Methode zur Selbstheilung und Therapie. Unsere Bewegungs- und Atemmuster spiegeln dabei, wo wir Lebendigkeit in unserem Körper vermeiden wollen und wie es mit Geben und Nehmen bestellt ist. Dabei ist der ganze Mensch mit Körper, Emotionalität, Intellekt und Phantasie beteiligt.

Beide Ansätze, Theater und Atemtherapie, thematisieren daher den Umgang und das Erleben mit den eigenen psychisch-physischen Energien und der Wiedergewinnung von positiven Körpererfahrungen und seelischen Kräften. Somit stellt Theater als Spiel-, Kunst- und Lernform eine wichtige Methode u.a. für die Körperwahrnehmung dar. Mit einer entspannten vollständigen und gelösten Atmung lösen sich Spannungen allmählich auf. Es entsteht ein ungebremster Atemrhythmus, der dazu führt, dass wir uns wie „neu geboren“ fühlen.

Präsentation
Der persönliche Kontakt ist oft der entscheidende Moment für weitere Interaktionen. Unsere Fach- und Selbstdarstellung schafft oder verhindert Vertrauen. Im Seminar werden praktisch anwendbare Hilfen und Verhaltensweisen erworben, um Moderationen und Präsentationen effektiver zu gestalten. Dabei wird besonders Wert auf die Authentizität des Präsentators gelegt. Keine Präsentation ist interessant, wenn Folienschlachten geschlagen werden. Es gilt, eine kluge Geschichte zu erzählen, die die Zuschauer bei Laune hält und dennoch ihr Ziel erreicht: Kannst Du was erzählen oder hast Du PowerPoint?

Der Drei-Klang “Strategie-Ziele-Maßnahmen” zeigt die Systematik und auch die Kraft, die in einer gesteuerten Strategie liegt. Sie ist die Ursache für sich ergebende Handlungen. Jede Präsentation lässt sich auf diesen Drei-Klang herunterbrechen und strategisch strukturieren. Denn „wie will ich jemals ans Ziel gelangen, wenn ich nicht weiß, wohin ich gehe?“

Kommunikation mit Theatermethoden
Unser Zuhören, unsere Meinungsdarstellung und wie wir schwierige Situationen bewältigen, bestimmt die Gesprächsatmosphäre. Die TeilnehmerInnen lernen ihre Kreativität und ihr schöpferisches Potential erkennen und erwerben praktisch anwendbare Hilfen, die es ihnen ermöglichen, Führung und Verlauf von Gesprächen mit Einzelpersonen und Gruppen zufriedenstellender zu gestalten und auf Gesprächspartner überzeugender zu wirken.

Und darüber hinaus bietet theater&mehr weitere Entwicklungsmöglichkeiten über die nachfolgenden Themen:

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W E I T E R E    E N T W I C K L U N G S M Ö G L I C H K E I T E N
Fortbildung für Multiplikatoren

Eine Fortbildung anstelle eines kurzen Seminars kann durch eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Medium Theater mehr neue Anstöße für die eigene kreative (Theater)- Arbeit in den Bereichen Schule, Sozialarbeit, Erwachsenenbildung und freie Kulturszene vermitteln. Neben der Förderung der eigenen Spielfreude und Phantasie kann die Fortbildung die Kompetenzen erweitern helfen und Hilfen für die praktische Arbeit und deren Reflexion bieten.

Theater-Coaching für LehrerInnen

LehrerInnen, die Theatergruppen an Schulen leiten, haben oft die schwierige Aufgabe, die TeilnehmerInnen außerhalb der normalen Unterrichtszeit zu motivieren. Innerhalb eines Coaching lernen die LehrerInnen neue Übungen aus der Theaterpädagogik kennen und finden den Freiraum, ihre eigene Theaterarbeit zu reflektieren.

Regie / Inszenierungshilfen

Oft gibt es im Laien- und Amateurtheater gute Ideen, die nie oder für die TeilnehmerInnen unzureichend umgesetzt werden oder man steckt in seiner eigenen Inszenierung fest. Hier kann den Ideen durch Übernahme der Regie auf die Sprünge geholfen werden oder durch die Inszenierungshilfe kommen neue Impulse für das „festgefahrene“ Projekt hinzu.

Theaterpädagogische Projektbegleitung

Theaterprojekte können von der Stückauswahl bis zur Abschlussreflexion innerhalb eines integrativen Prozesses begleitet werden. In Zusammenarbeit mit der bestehenden Regie erfolgt u.a. die Stückauswahl mit der Gruppe, die Planung und Durchführung der Proben (vom Warm up bis zum Feedback) unter Berücksichtigung theaterpädagogischer und künstlerisch-theatraler Aspekte, die Unterstützung bei der Begleitung der gruppendynamischen Prozesse sowie die Reflexion vor theaterpädagogischem Hintergrund.