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kultursalon
daß Joghurt eine aktive, lebendige Kultur hat.” (Unbekannt) So defätistisch wollen wir gar nicht sein, wie uns das Zitat weiß machen will. Im Gegenteil: der Kultursalon bietet in den Mußestunden seinen Gästen in angenehmer Atmosphäre Einblicke in bedeutende Kulturschöpfungen. Salon kommt aus dem Französischen salon und dem italienisch salone, „großer Saal“ und bezeichnet u.a. ein Gesellschaftszimmer, Empfangszimmer oder Saal eines repräsentativen Hauses, in Österreich generell das Wohnzimmer, eine im 17. bis 19. Jahrhundert verbreitete Form der Geselligkeit, oder andere Formen der kulturellen Zusammenkunft, wie literarischer Salon, musikalischer Salon, Salonmusik, Genfer Auto -Salon, Salon de Paris etc. Der Salon war ein zumeist privater gesellschaftlicher Treffpunkt für Diskussionen, Lesungen oder musikalische Veranstaltungen vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Neben literarischen und sonstigen künstlerischen Salons gab es auch politische und wissenschaftliche Salons. Träger waren meist einzelne Mäzene oder auch Vereine. Vor allem wohlhabende und gebildete Frauen, oft adeliger Herkunft, betätigten sich als Gastgeberinnen und wurden in dieser Eigenschaft Salonière genannt. Sie sind darüber hinaus Begegnungsstätten von Adel, Großbürgertum, Intellektuellen. Das hat sich zu heute deutlich verändert. Mittlerweile kommen kulturinteressierte Zusammen, um sich in angenehmer Atmosphäre Einblicke in Kulturschöpfungen zu verschaffen oder sich auch nur unterhalten zu lassen. Im Rahmen der Salons gab es folgende Aktionen:
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